CDU-Fraktion Herne regt Bewerbung zur eREGIONALE 2033 an

09.03.2026

CDU-Fraktion Herne spricht sich dafür aus, dass die Stadt Herne eine Beteiligung an der eREGIONALE 2033 des Landes Nordrhein-Westfalen prüft.

Das neue Förderformat setzt gezielt auf interkommunale Zusammenarbeit und innovative Lösungsansätze – ein Ansatz, der aus Sicht der Christdemokraten wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung Hernes geben kann. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Christoph Bußmann: „Herne steht vor großen strukturellen Herausforderungen. Steigende Anforderungen an Infrastruktur, Digitalisierung und Daseinsvorsorge treffen auf eine angespannte Haushaltslage. Gerade deshalb brauchen wir neue Wege der Zusammenarbeit – über Stadtgrenzen hinweg.“ Die CDU-Fraktion macht deutlich, dass kommunale Probleme heute selten isoliert entstehen – und deshalb auch nicht isoliert gelöst werden sollten. „Nicht jede Kommune muss ihre Probleme allein lösen. Wir sollten uns als interkommunale Gemeinschaft verstehen – als eine Region mit gemeinsamen Herausforderungen und gemeinsamen Chancen. Genau das ist das Selbstverständnis des Ruhrgebiets: eng vernetzt, solidarisch und stark im Verbund“, so Bußmann weiter.

Infrastruktur, Arbeitsplätze, Mobilität, Bildungsangebote und Verwaltungsleistungen seien längst regional verflochten. Eine strategische Abstimmung mit Nachbarstädten könne Effizienzgewinne ermöglichen, Ressourcen schonen und zugleich die Qualität öffentlicher Leistungen verbessern. Die eREGIONALE 2033 eröffnet Kommunen die Möglichkeit, neue Kooperationsmodelle zu erproben und tragfähige Strukturen für die Zukunft zu entwickeln. Für Herne könne dies bedeuten, gemeinsam mit Partnerstädten innovative Organisationsformen, digitale Prozesse und abgestimmte Infrastrukturkonzepte zu realisieren. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Handlungsfähigkeit unserer Stadt sichern und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig stärken. Die eREGIONALE 2033 ist eine echte Chance, strukturelle Modernisierung nicht nur zu diskutieren, sondern konkret umzusetzen“, betont Bußmann abschließend. Die CDU-Fraktion wird das Thema in die politischen Beratungen einbringen und erwartet von der Verwaltung eine zeitnahe Prüfung möglicher Kooperationspartner sowie der formalen Voraussetzungen für eine Bewerbung.