Die CDU-Fraktion Herne hat sich in der Bezirksvertretung Herne-Mitte erfolgreich dafür eingesetzt, dass die geplanten Änderungen des Straßenbegrünungsprogramms im Rahmen des Stadtumbaus Herne-Mitte nicht auf die Hiberniastraße angewendet werden. Damit wurde der ersatzlose Wegfall von rund 23 bis 25 Parkplätzen zunächst verhindert.
Die Bezirksvertretung folgte damit den Empfehlungen aus den Ausschüssen für Planung und Stadtentwicklung sowie für Digitales, Infrastruktur und Mobilität. Beschlossen wurden die Änderungen zum Straßenbegrünungsprogramm für die Shamrockstraße (Abschnitt Westring bis Berliner Platz) sowie für die Elisabethstraße. Die geplanten Maßnahmen für die Hiberniastraße (Abschnitt Holsterhauser Straße bis Overwegstraße) wurden hingegen zurückgestellt.
Der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Hans-Peter Noll, betont: „Wir stehen ausdrücklich hinter einer klugen und ausgewogenen Stadtbegrünung. Gleichzeitig müssen solche Maßnahmen zur Situation vor Ort passen. An der Hiberniastraße hätte der geplante Eingriff zu einem massiven Verlust von Parkraum geführt – ohne tragfähiges Ersatzkonzept. Das konnten wir so nicht mittragen.“ Konkret sollten im Zuge der Baumpflanzungen neue Baumscheiben mit unterirdischen Rigolen errichtet werden, was erhebliche Auswirkungen auf den ruhenden Verkehr gehabt hätte. Bereits heute ist die Parksituation in dem Quartier stark angespannt. So sind entsprechende Sorgen aus der Bürgerschaft an die CDU-Fraktion herangetragen worden – insbesondere mit Blick auf die angespannte Parksituation und längere Wege in den Abend- und Nachtstunden.
Andreas Barzik, CDU-Sprecher im Ausschuss für Digitales, Infrastruktur und Mobilität, erklärt: „Wir haben im Ausschuss frühzeitig deutlich gemacht: Wenn Parkstände wegfallen, müssen sie ersetzt werden. Betroffene Anwohner von Mehrfamilienhäusern, die nach einem langen Arbeitstag abends ihr Auto abstellen wollen, spüren bereits jetzt den Parkdruck. Eben an Mehrfamilienhäusern gibt es im Normalfall nicht die Möglichkeit, Fahrzeuge auf eigenem Grundstück abzustellen. Zugleich besteht vor Ort keine zumutbare Möglichkeit, den ÖPNV zu nutzen. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner darauf gedrungen, die Hiberniastraße aus dem Beschluss herauszunehmen, um den Sorgen der Anwohner vor Ort zu begegnen.“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Herne-Mitte, Christoph Nott, stellt klar: „Die heutige Entscheidung zeigt: Begrünung und Lebensrealität der Menschen müssen zusammen gedacht werden. Wir sagen Ja zu Stadtumbau und ökologischer Aufwertung – aber nicht um den Preis von über 20 ersatzlos gestrichenen Parkplätzen. Für die Hiberniastraße erwarten wir eine überarbeitete Planung, die Anwohnerinteressen ernst nimmt.“ Die CDU-Fraktion Herne spricht sich dafür aus, die Zeit der Zurückstellung zu nutzen, um alternative Baumstandorte, Ersatzparkflächen und ein schlüssiges Gesamtkonzept für den ruhenden Verkehr im Quartier zu prüfen.



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